Baubesprechung 26. November 2022

Typisches, nasskaltes Novemberwetter begleitet die Arbeiten auf der Großbaustelle im Ernst-Abbe-Sportfeld. Da sich aber der Frost wieder aus dem Saaletal verzog, gingen die geplanten Arbeiten auch im gewünschten Umfang voran.

Am sichtbarsten sind die Baufortschritte an der Osttribüne. Hier konnten nach dem Ende der ersten kurzen Frostperiode die Arbeiten am Dach der Nord-Ost-Ecke fortgeführt werden, das nun bis zum Beginn des Osttribünenbaus geschlossen wurde. Ebenfalls vollendet wurde das Montieren der Dachträger an der Innenfassade der Osttribüne. Aber auch an der Außenfassade des imposanten Baus tut sich was. So wurden auch hier Fenster, Türen und auch erste größere Glaselemente des zukünftigen Einlasses in der Mitte eingebaut.

Am gewaltigsten ist der Fortschritt im Tribünen-Inneren, wo es vor lauter Gewerken nur so wimmelt. So geben sich die verschiedenen Firmen für Belüftungs- und Klimatechnik, Trockenbau-, Putz- und Maurerarbeiten förmlich die Klinke in die Hand bzw. arbeiten parallel.

Aber auch im Süden gibt es sichtbare Veränderungen. Die Süd-Ost-Ecke erhielt nun neben allen Pfeilern auch die dazugehörigen Zahnbalken, die zukünftig die Tribünenstufen tragen werden. Auch wurden die ersten Großelemente des Tribünenrandes zum Innenraum gesetzt und montiert. Auch schreiten die Arbeiten an der Bodenplatte voran, deren Fertigstellung vor allem vom „Sorgenkind“ Süd-West-Ecke aufgehalten wurde. Gut und gern zwei Monate Bauzeit dürfte das Problem in den Untiefen der Süd-Weste-Ecke gekostet haben. Sobald dann die Bodenplatte komplett gegossen und ausgehärtet ist, kann es dann auch mit dem Setzen der großen Pfeiler in den anderen Bereichen des Südens weitergehen.

Fortschritte gibt es auch aus dem Norden des Baufeldes. Die Vereinzelungsanlage mit Asservatenkammer, die zukünftige Einlasssituation hinter der Nordtribüne, sieht ihrer Vollendung entgegen. Das gilt auch für den Nordtribünen-Vorplatz, der mittlerweile verfüllt ist und auf das Auftragen der Deckschicht wartet.

So viel für heute! Wir wünschen Euch ein wunderbares, erstes Adventswochenende und nun viel Freude beim Anschauen unserer Bildergalerie.

Baubesprechung 19. November 2022

Es wird Winter in Deutschland. Doch ungeachtet einer feuchten und immer kälter werdenden Woche ist es dennoch an vielen Stellen unserer Großbaustelle sichtbar vorangegangen.

Auf der Osttribüne sind nun fast alle Träger der Dachkonstruktion montiert, während in der Nordostecke nun auch die ersten Dachflächen angebracht wurden, so dass diese Ecke bald komplett geschlossen sein könnte. Voraussetzung hierfür ist Frostfreiheit, da andernfalls das Arbeiten auf den Aluminiumflächen zu gefährlich ist.

Wer auf der Webcam genau hinsieht, der wird erkennen, dass im 3. Obergeschoss – dem zukünftigen Bereich für die Geschäftsstellen von FCC und  Stadionbetreibergesellschaft – die Fenster eingebaut wurden. Die Innenausbauarbeiten zeigen auch große Fortschritte. Das gilt sowohl für die Arbeiten im Erdgeschoss, wo sich zukünftig Mannschafts-, Presse- und Großküchenbereich befinden werden, wie auch für das 4. Obergeschoss, das zukünftig gewerblich vermietet werden und somit wichtige Erträge zur Stadionbetreibung generieren soll. Gleiches gilt für das 2. Obergeschoss, in dem die Logen untergebracht sein werden. Diese sind bereits bestens erkennbar, da die Trockenbauarbeiten hier große Fortschritte gemacht haben.

Sichtbare Fortschritte an der Osttribüne wird es auch bald von außen geben. Es dauert nicht mehr lang, dann beginnen die Arbeiten an der Glasfassade und der Verblendung der von manchem Beobachter bereits „Bose-Box“ oder „Linse“ getauften Haupttribüne.

Im Norden der Baustelle nimmt das Vereinzelungsanlagengebäude mit Asservatenkammer weiter Form an. Darüber hinaus wird die Baugrube dahinter verfüllt – ebenso wie die Straße vom Kfz-Tor bis zur Nordtribüne, die wegen des unterirdischen Verlegens der Fernwärmeleitung „aufgerissen“ wurde.

Im Süden wird fleißig daran gearbeitet, die Bodenplatte in der Süd-West-Ecke fertigzustellen, was die Voraussetzung dafür ist, auch hier bald die ersten großen Pfeiler zu setzen und dann die Zahnbalken zu installieren.

Ein kleiner – aber dennoch wichtiger – Meilenstein wurde am Mittwoch erreicht und gebührend gefeiert: Die Einweihung des neuen, „kleinen Großfeldes“ auf der Jahnwiese. Trainer, Angestellte, Greenkeeper, Freunde und Praktikanten von FCC und EAS Betriebsgesellschaft standen sich in einem intensiven Fußballspiel gegenüber, dessen ersten 30 Minuten klar an den FCC gingen. Nachdem aber die Blaugelbweißen müde gespielt und von den Leistungsträgern um Trainer Henning Bürger wegen des Trainings der 1. Mannschaft verlassen wurden, wurde es in der zweiten Halbzeit dann ausgeglichener. Aber weit wichtiger als das Ergebnis war der Spaß am Fußball, das Zusammensein und natürlich die Freude über den neuen Trainingsplatz.

Freude wünschen wir Euch nun auch beim Anschauen unserer Bildergalerie.

Baubesprechung 12. November 2022

Nahezu alle Kiebitze, die immer mal wieder auf der Baustelle vorbeischauen, staunten in dieser Woche über den Baufortschritt. Oft gehörter Satz: „Das geht ja mächtig voran!“ Und das stimmt.

In der Nord-Ost-Ecke wurde unter der Dachträgerkonstruktion damit begonnen, die Sicherungsnetze zu installieren – unerschütterlicher Vorbote der bald aufzutragenden Dachflächen. Zwischenzeitlich wurden die Dachträger auch an der Fassade der Osttribüne montiert, was das Stadionrund mehr und mehr sich schließen lässt.

Dazu trägt freilich auch bei, dass in der Süd-Ost-Ecke in dieser Woche die ersten großen Pfeiler gesetzt wurden. Darüber hinaus sind auch die großen Zahnbalken montiert worden, die später die Tribünenstufen tragen werden. Der Rohbau des Energiehauses hinter der zukünftigen Südtribüne ist im Rohbau fertig, während im Süd-Westen des Baufeldes weiter an der Bodenplatte gearbeitet wird.

Und auch hinter der Nordtribüne ist etwas geschehen. Hier steht bereits das metallische Skelett des – Achtung – Vereinzelungsanlagengebäudes mit Asservatenkammer. Hier werden also die Drehkreuze verbaut. Und wer noch die Einkäufe auf dem Rücken hat, kann diese während des Spiels am dortigen Einlass sicher verschließen lassen.

Unter der Woche hat sich Geschäftsführer Andreas Kuhn noch Euren offenen Fragen in Sachen Stadionbau gewidmet, was Ihr Euch gern nochmals anschauen könnt.

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Baubesprechung 5. November 2022

Nach der Fertigstellung des Rohbaus der Osttribüne, was vor zwei Wochen mit dem Richtfest gebührend gefeiert wurde, stehen aktuell im vierten und damit obersten Geschoss nur noch wenige der einst zahlreichen Stützen, um die Deckenkonstruktion bis zur kompletten Aushärtung zu halten.

Der Innenausbau der Osttribüne schreitet unvermindert voran, was besonders im Erdgeschoss sichtbar wird. Mauern und Trockenbauwände wurden eingezogen, Installationen für die Belüftung bzw. Klimaanlage installiert, Fenster und Türen eingesetzt. Und das nicht nur im später Mannschafts-, Trainer- und Pressebereiche aufnehmenden Erdgeschoss, sondern auch in den Etagen darüber sind die Fenster- und Trockenbauer fleißig. Apropos Fenster: Oft erreichen uns Fragen zur Fensterfront der Osttribüne im zweiten Obergeschoss bezüglich ihrer Symmetrie. Hier reicht die Fensterfront zum Innenraum auf der rechten Seite über die Fensterfront der darunter liegenden Terrasse des großen VIP-Bereiches hinaus. Während in der ersten Etage, wo der große und später in der Mitte teilbare VIP-Raum im Grunde links und rechts gespiegelt ist, kann die Fläche im darüber liegenden Geschoss hingegen nicht „gespiegelt“ gestaltet werden. Da hier auf der rechten Seite Flächen mit für die Veranstaltungsdurchführung und -betreuung vorgehalten werden, müssen Funktionsräume wie die Sanitärbereiche komplett auf der linken Seite untergebracht werden – also quasi hinter den Mauern links neben der Fensterreihe der Logen.

Am spannendsten war in dieser Woche freilich die Montage der ersten Dachträger an den senkrechten Pfeilern der inneren Osttribünenfassade. Was so einfach aussieht, ist in Wahrheit wohl eine der – vor allem statisch – komplexesten Teile des Stadionbaus. Aber dass sich der investierte Hirnschmalz der Bauingenieure und Statiker gelohnt hat, lässt sich bereits jetzt erahnen, wo der Anfang dieser noch in diesem Jahr an der Ostseite zu schließenden Dachkonstruktion in dieser Woche gemacht wurde.

Ebenfalls voran ging es im Süden beim Gießen der Bodenplatten der Südtribüne. Mit Blick von oben wird jedoch auch deutlich, dass die noch erdige Süd-West-Ecke hinterherhinkt – und das in etwa um zwei Monate. Hingegen seiner Fertigstellung entgegen sieht der Rohbau des Energiehauses hinter der zukünftigen Südtribüne, die neben Akkus für die spätere Photovoltaikanlage des Daches und weitere Medienversorgungen aufnehmen und zudem den Zugang der Gästefans in ihren Zuschauerbereich im Süden bilden wird.

Apropos Süden: Speziell bezüglich des Baus der Südtribüne sind noch einige Fragen, die Ihr an uns gerichtet habt, offengeblieben. Geschäftsführer Andreas Kuhn hat sich bereits vor unsere Kamera gestellt und sich an deren Beantwortung gemacht. In den nächsten Tagen werden wir Euch diese hier und auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung stellen. Bis dahin wünschen wir Euch viel Freude mit unserer aktuellen Bildergalerie, in der Ihr auch ein Foto eines der Mundlöcher auf unserer alten Haupttribüne seht – ohne Tür. Diese wurden entfernt, um die Glastüren durch sicherere und auch nach dem Öffnen durchlässigere Türen zu ersetzen.

Baubesprechung 5. November 2022

Nach der Fertigstellung des Rohbaus der Osttribüne, was vor zwei Wochen mit dem Richtfest gebührend gefeiert wurde, stehen aktuell im vierten und damit obersten Geschoss nur noch wenige der einst zahlreichen Stützen, um die Deckenkonstruktion bis zur kompletten Aushärtung zu halten.

Der Innenausbau der Osttribüne schreitet unvermindert voran, was besonders im Erdgeschoss sichtbar wird. Mauern und Trockenbauwände wurden eingezogen, Installationen für die Belüftung bzw. Klimaanlage installiert, Fenster und Türen eingesetzt. Und das nicht nur im später Mannschafts-, Trainer- und Pressebereiche aufnehmenden Erdgeschoss, sondern auch in den Etagen darüber sind die Fenster- und Trockenbauer fleißig. Apropos Fenster: Oft erreichen uns Fragen zur Fensterfront der Osttribüne im zweiten Obergeschoss bezüglich ihrer Symmetrie. Hier reicht die Fensterfront zum Innenraum auf der rechten Seite über die Fensterfront der darunter liegenden Terrasse des großen VIP-Bereiches hinaus. Während in der ersten Etage, wo der große und später in der Mitte teilbare VIP-Raum im Grunde links und rechts gespiegelt ist, kann die Fläche im darüber liegenden Geschoss hingegen nicht „gespiegelt“ gestaltet werden. Da hier auf der rechten Seite Flächen mit für die Veranstaltungsdurchführung und -betreuung vorgehalten werden, müssen Funktionsräume wie die Sanitärbereiche komplett auf der linken Seite untergebracht werden – also quasi hinter den Mauern links neben der Fensterreihe der Logen.

Am spannendsten war in dieser Woche freilich die Montage der ersten Dachträger an den senkrechten Pfeilern der inneren Osttribünenfassade. Was so einfach aussieht, ist in Wahrheit wohl eine der – vor allem statisch – komplexesten Teile des Stadionbaus. Aber dass sich der investierte Hirnschmalz der Bauingenieure und Statiker gelohnt hat, lässt sich bereits jetzt erahnen, wo der Anfang dieser noch in diesem Jahr an der Ostseite zu schließenden Dachkonstruktion in dieser Woche gemacht wurde.

Ebenfalls voran ging es im Süden beim Gießen der Bodenplatten der Südtribüne. Mit Blick von oben wird jedoch auch deutlich, dass die noch erdige Süd-West-Ecke hinterherhinkt – und das in etwa um zwei Monate. Hingegen seiner Fertigstellung entgegen sieht der Rohbau des Energiehauses hinter der zukünftigen Südtribüne, die neben Akkus für die spätere Photovoltaikanlage des Daches und weitere Medienversorgungen aufnehmen und zudem den Zugang der Gästefans in ihren Zuschauerbereich im Süden bilden wird.

Apropos Süden: Speziell bezüglich des Baus der Südtribüne sind noch einige Fragen, die Ihr an uns gerichtet habt, offengeblieben. Geschäftsführer Andreas Kuhn hat sich bereits vor unsere Kamera gestellt und sich an deren Beantwortung gemacht. In den nächsten Tagen werden wir Euch diese hier und auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung stellen. Bis dahin wünschen wir Euch viel Freude mit unserer aktuellen Bildergalerie, in der Ihr auch ein Foto eines der Mundlöcher auf unserer alten Haupttribüne seht – ohne Tür. Diese wurden entfernt, um die Glastüren durch sicherere und auch nach dem Öffnen durchlässigere Türen zu ersetzen.

Baubesprechung 29. Oktober 2022

Eines vorweg: Wir haben uns riesig über Eure vielen Fragen in Sachen Stadionbau gefreut! Danke fürs Mitmachen und die vielen Reaktionen, die wir von Euch erhielten. Klasse! Nach der Baubesprechung in der letzten Woche, in der sich Geschäftsführer Andreas Kuhn Euren Fragen gestellt und diese beantwortet hat, sind allerdings noch einige Fragen offengeblieben, die uns vor allen Dingen außerhalb von Instagram und Co als E-Mail zugingen. Diese Fragen sind keineswegs vergessen. Versprochen! Geplant ist, diese in einem zweiten Teil der Video-Baubesprechung in der kommenden Woche zu beantworten. Bis dahin bitten wir Euch noch um etwas Geduld.

Doch kommen wir nun  zu den Arbeiten auf der Baustelle, die sich in dieser Woche vollzogen. Und da bleibt die mächtige Osttribüne im Zentrum des Geschehens. Die Ausbauarbeiten im Erdgeschoss der Osttribüne gehen weiter voran. Nahezu alle Mauern und Trockenbauarbeiten sehen ihrer Vollendung entgegen, so dass bald die Gewerke der Maler, Elektriker, Fußbodenleger und Sanitärinstallateure im Tribüneninneren wuseln werden.

Aber auch in den vier Etagen darüber ist der Baufortschritt offensichtlich. Mit Ausnahme der Decke des vierten und letzten Obergeschosses, die bis zur kompletten Aushärtung noch gestützt wird, sind die anderen Etagen frei von Stützen und damit bereit für den Innenausbau. Im Bereich der Logen im 2. Obergeschoss wurden die Vorbereitungen für die Trockenbauarbeiten abgeschlossen, so dass nun die Ausmaße und Wandläufe erkennbar sind. Ähnlich ist es in der Etage darunter, wo der große VIP-Bereich entsteht, der später bis zu 800 Gäste aufnehmen wird und in zwei Hälften geteilt werden kann.

Im Baufeld im Süden ist das Energiehaus am präsentesten, das zukünftig im Obergeschoss die Technik aufnehmen wird, die das gesamte Stadion mit den verschiedensten Medien versorgen soll. Im Erdgeschoss befinden sich Kassen und der Einlass für die Auswärtsfans zu deren Gästebereich auf der Südtribüne. Deren Entstehen hat sich sicher um zwei Monate verzögert. Dennoch hoffen wir, die ersten großen Fertigteilelemente noch in diesem Jahr zu setzen.

Im Bereich hinter der Nordtribüne wurde nun die einst oberirdische Fernwärmeleitung in die Erde gebracht und unter der Straße vorbei an Platz 3 und durch das Kfz-Tor hindurch in den Boden verbracht, so dass diese nun bald zugeschüttet und die Straße wieder geschlossen werden kann.

Die wohl sichtbarste aller Veränderungen in dieser Woche war der Abriss des alten, mehr als 45 Jahre alten, Einlass- und Kassenhauses auf der Seite der „Schnellstraße“ im Osten des Stadiongeländes. Hierzu verweisen wir auch gern auf diesen Artikel, in dem nochmals beschrieben ist, warum der Einlass einst gebaut wurde. Hier erfahrt Ihr auch, dass der Abriss dieses Einlasses ursächlich nichts mit dem Stadionneubau zu tun hat. Viel mehr geht es hierbei um die zukünftige Gestaltung des Außenbereiches, was der Stadt Jena obliegt, die dort die Erneuerung und Verbreiterung des Radweges plant. Der historische Einlass auf der anderen Seite an der Saale indes wird bestehen bleiben und auch zukünftig für Kassen und den Einlass zur Westtribüne genutzt werden – nach einer entsprechenden Sanierung.

Baubesprechung 22. Oktober 2022

In dieser Woche begingen wir mit den Bauleuten auf unserer Großbaustelle, den Baufirmen, Planungsbüros, Verantwortlichen von Stadt und Club, der Belegschaft der EAS und einigen Ehrengästen das Richtfest der Osttribüne und feierten somit einen weiterebn Meilenstein auf dem Weg zum neuen Ernst-Abbe-Sportfeld.

Wir nehmen dies zum Anlass, um anstelle der sonst üblichen Baubesprechung in Schriftform wir auf unseren Youtube-Kanal zu verweisen, wo Ihr HIER die Antworten auf Eure Fragen sehen könnt, die die FCC-Spieler Maurice Hehne, Burim Halili und Ogulcan Tezel in der letzten Woche einsammelten und an den Geschäftsführer des Stadionbetreibers Andreas Kuhn zur Beantwortung weitergaben.

In der kommenden Woche gibt es dann wieder die Baubesprechung in ihrer bekannten Blog-Form.

Euch viel Freude beim Anschauen und bis nächste Woche!

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Baubesprechung 15. Oktober 2022

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der auf der Baustelle Ernst-Abbe-Sportfeld jede Menge passiert ist.

Die Nord-Ost-Ecke hat zu großen Teilen ihre Dachkonstruktion erhalten, die zum Teil auch schon mit der Osttribüne verbunden wurde. Komplett geschlossen werden kann die Dachfläche jedoch erst dann , wenn dies auch das Wetter hergibt. Bei Feuchtigkeit – und das schließt den Nebel am frühen Morgen bereits ein – werden die Dachplatten schnell zu spiegelglatten Flächen, was eine Montage für die Arbeiter gefährlich macht.

Erstmalig nutzbar sein wird die Nord-Ost-Ecke – gemeinsam mit dem aktuell noch nicht eröffneten Stehplatzblock I auf der Nordtribüne – wohl mit Beginn der Rückrunde.

Wenn alles nach Plan läuft und das Wetter es hergibt, wird die komplette Osttribüne noch bis zum Jahresende ihr Dach erhalten.  Die Träger des Daches, das die Osttribüne bedecken soll, werden dann an der Frontseide der Tribüne befestigt – und das direkt an den auf den Bildern zu sehenden senkrechten Pfeilern, an denen man auch bei genauerem Hinsehen die gelblichen, quadratischen Befestigungspunkte erkennen kann. Im Übrigen ist genau diese Konstruktion eine der komplexesten im Stadion. So wird ein Großteil der Last, die die Pfeiler mit dem Dach zu tragen haben, vom mit vier Meter extra hohen Erdgeschoss aufgefangen.

Bevor jedoch die Träger des Daches vor der Osttribüne installiert werden können, müssen zunächst die Arbeiten am „Pressebalkon“ beendet sein. Mit der Installation dessen Halterung wurde in dieser Woche schon begonnen und diese bereits zur Hälfte vollendet. Auf die Träger kommen dann die Presse- und Kommentatorenplätze.

Die von einigen Fans beobachtete „Schlangenlinie“, die die Sitzreihen in der Nord-Ost-Ecke bilden, wird demnächst optisch durch einen farbechten Anstrich in Blau, Gelb bzw. Weiß kaschiert, so dass dieser kleine „Schönheitsfehler“ bald nicht mehr auffallen sollte.

Innerhalb der Osttribüne wird weiter fleißig gemauert und am Trockenbau gearbeitet, so dass die Funktionsräume für die Mannschaft und die zukünftigen Presse-, Sanitär- und Funktionsbereiche sowie die Großküche mehr und mehr ihrer Vollendung entgegengehen. Vollendet wird auch bald das Gießen der Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses sein. Damit ist der Rohbau des neuen Herzstückes bald fertiggestellt, so dass in der kommenden Woche Richtfest gefeiert werden kann.

Im Süden der Baustelle geht der Bau des Energiehauses sichtbar voran, was auch für das Gießen der Bodenplatte gilt – die Voraussetzung für das baldige Stellen der großen Pfeiler für die neue Südtribüne und das sichtbare Wachsen in die Höhe.

Ihr merkt also, dass sich jede Menge auf der Baustelle tut.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle für die vielen Fragen zum Stadionneubau, die wir in der letzten Woche erhalten haben. In der kommenden Woche wird sich Andreas Kuhn, Geschäftsführer der EAS Betriebsgesellschaft mbH, dieser Fragen annehmen und im Rahmen eines Videos beantworten, das wir dann anstelle der sonst samstägigen schriftlichen Baubesprechung über die Kanäle der EAS zur Verfügung stellen werden.

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Baubesprechung 15. Oktober 2022

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der auf der Baustelle Ernst-Abbe-Sportfeld jede Menge passiert ist.

Die Nord-Ost-Ecke hat zu großen Teilen ihre Dachkonstruktion erhalten, die zum Teil auch schon mit der Osttribüne verbunden wurde. Komplett geschlossen werden kann die Dachfläche jedoch erst dann , wenn dies auch das Wetter hergibt. Bei Feuchtigkeit – und das schließt den Nebel am frühen Morgen bereits ein – werden die Dachplatten schnell zu spiegelglatten Flächen, was eine Montage für die Arbeiter gefährlich macht.

Erstmalig nutzbar sein wird die Nord-Ost-Ecke – gemeinsam mit dem aktuell noch nicht eröffneten Stehplatzblock I auf der Nordtribüne – wohl mit Beginn der Rückrunde.

Wenn alles nach Plan läuft und das Wetter es hergibt, wird die komplette Osttribüne noch bis zum Jahresende ihr Dach erhalten.  Die Träger des Daches, das die Osttribüne bedecken soll, werden dann an der Frontseide der Tribüne befestigt – und das direkt an den auf den Bildern zu sehenden senkrechten Pfeilern, an denen man auch bei genauerem Hinsehen die gelblichen, quadratischen Befestigungspunkte erkennen kann. Im Übrigen ist genau diese Konstruktion eine der komplexesten im Stadion. So wird ein Großteil der Last, die die Pfeiler mit dem Dach zu tragen haben, vom mit vier Meter extra hohen Erdgeschoss aufgefangen.

Bevor jedoch die Träger des Daches vor der Osttribüne installiert werden können, müssen zunächst die Arbeiten am „Pressebalkon“ beendet sein. Mit der Installation dessen Halterung wurde in dieser Woche schon begonnen und diese bereits zur Hälfte vollendet. Auf die Träger kommen dann die Presse- und Kommentatorenplätze.

Die von einigen Fans beobachtete „Schlangenlinie“, die die Sitzreihen in der Nord-Ost-Ecke bilden, wird demnächst optisch durch einen farbechten Anstrich in Blau, Gelb bzw. Weiß kaschiert, so dass dieser kleine „Schönheitsfehler“ bald nicht mehr auffallen sollte.

Innerhalb der Osttribüne wird weiter fleißig gemauert und am Trockenbau gearbeitet, so dass die Funktionsräume für die Mannschaft und die zukünftigen Presse-, Sanitär- und Funktionsbereiche sowie die Großküche mehr und mehr ihrer Vollendung entgegengehen. Vollendet wird auch bald das Gießen der Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses sein. Damit ist der Rohbau des neuen Herzstückes bald fertiggestellt, so dass in der kommenden Woche Richtfest gefeiert werden kann.

Im Süden der Baustelle geht der Bau des Energiehauses sichtbar voran, was auch für das Gießen der Bodenplatte gilt – die Voraussetzung für das baldige Stellen der großen Pfeiler für die neue Südtribüne und das sichtbare Wachsen in die Höhe.

Ihr merkt also, dass sich jede Menge auf der Baustelle tut.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle für die vielen Fragen zum Stadionneubau, die wir in der letzten Woche erhalten haben. In der kommenden Woche wird sich Andreas Kuhn, Geschäftsführer der EAS Betriebsgesellschaft mbH, dieser Fragen annehmen und im Rahmen eines Videos beantworten, das wir dann anstelle der sonst samstägigen schriftlichen Baubesprechung über die Kanäle der EAS zur Verfügung stellen werden.

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Baubesprechung 8. Oktober 2022

Der Herbst ist da und mit ihm der morgendliche Nebel, der am Vormittag den Streit mit der Sonne aufgibt, um – sich langsam zurückziehend – den Blick auf die Kräne auf dem Gelände unseres Ernst-Abbe-Sportfeldes freizugeben.

Mächtig imposant ist und bleibt die Osttribüne, deren Rohbaufertigstellung unmittelbar bevorsteht. Bis zum Richtfest in der übernächsten Woche braucht es nur noch die Fertigstellung der Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses. Unterhalb der obersten Etage, die später einen gewerblichen Mieter aufnehmen wird, fallen mehr und mehr der Streben, die nun, wo die Decken getrocknet und der Beton ausgehärtet sind, nicht mehr als Stütze benötigt werden.

Dadurch wird die Weite der Räume und deren spätere Verwendungszwecke immer offenbarer. Mit etwas Phantasie kann man sich die zukünftige Ausgestaltung der Räume schon recht gut ausmalen.

Besonders leicht fällt dies im Erdgeschoss, wo die Maurer- und Trockenbauarbeiten am weitesten vorangeschritten sind. Großküche, Kabinen und Pressebereiche sind bereits erkennbar – so wie die einzelnen Funktionsräume und Sanitärbereiche.

Besonders geschäftig war das Treiben in der letzten Woche hinter der Nord-Ost-Ecke. Große Teile der Dachkonstruktion befanden sich bereits am Kran, was einige Beobachter vermuten ließ, dass die Nord-Ost-Ecke ihre Haube erhält. Aber noch ist es nicht soweit. Die Dachteile werden am Kran vormontiert und dann als großes Ganzes aufgesetzt. Dazu braucht es dann einen noch größeren Kran. Dann kommt es zu einem weiteren, sichtbaren Meilenstein des Stadionneubaus. Und wenn alles gut geht, könnten wir bereits zur nächsten Baubesprechung darauf detaillierter eingehen.

Im Süden, wo die Unwägbarkeiten in der Tiefe der Süd-West-Ecke gut zwei Monate Bauzeit gekostet haben dürften, geht der Bau des Energiehauses voran. Außerdem wurde der erste große Teil der Bodenplatte gegossen.

Für die treuen Leser dieser Rubrik noch eine Info in eigener Sache: In der kommenden Woche werden wir auf die Baubesprechung in dieser Form verzichten und stattdessen Geschäftsführer Andreas Kuhn per Video zu Wort kommen lassen. Er freut sich darauf, Eure Fragen zum Thema Stadionbau zu beantworten. In den nächsten Tagen wird es hierzu auf unserem Instagram-Profil die Möglichkeit geben, Eure Fragen loszuwerden. Gern könnt Ihr aber auch per Mail an presse@elf5.de Fragen senden. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Eure Post.

Bis dahin wünschen wir Euch ein schönes Wochenende und viel Freude beim Anschauen unserer aktuellen Bildergalerie.

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Baubesprechung 1. Oktober 2022

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der es auf der Großbaustelle zu Fuße der Kernberge mächtig voran ging.

Wer am Mittwochabend zum Regionalligaheimspiel gegen den FC Energie Cottbus im Stadion war, um seinem FCC die Daumen zu drücken, der wird es womöglich gleich gesehen haben: Auf der Rückseite der Nord-Ost-Ecke wurde mit der Montage der Unterkonstruktion für die Außenfassade und die Dachkonstruktion begonnen. Die Montage des Dachs lässt also nicht mehr lang auf sich warten und sollte innerhalb der nächsten zwei Wochen sichtbare Fortschritte machen.

Auch im Süden des Baufelds geht es gut voran. Zwischenzeitlich sind große Bereiche mit der Sauberkeitsschicht versehen – dem Vorboten der Bodenplatte, der wiederum bald die Fertigteilelemente folgen werden. Spätestens dann ist der Baufortschritt im Süden täglich greifbar. In die Höhe geht es auch mit dem Energiehaus, dessen erstes Obergeschoss nun aufgesetzt wird. Während oben die technische Infrastruktur für die Strom- und Medienversorgung aller Art für das gesamte Stadion geschaffen wird, werden zukünftig darunter die Auswärtsfans ihren Weg in den Gästeblock finden.

In der Osttribüne ist in etwa die Hälfte der Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses gegossen. Hierunter wird es zukünftig einen gewerblichen Mieter im Stadion geben, der sich schon jetzt auf den phantastischen Blick auf die Kernberge freuen darf.

Eine Etage tiefer befinden sich die zukünftigen Geschäftsstellen des Stadionbetreibers und des FC Carl Zeiss Jena – eingerahmt von deren etwa acht mal acht Meter großen Logen. Im Erdgeschoss nehmen die Kabinentrakte für unseren FCC und auch die Gäste sowie die Medienbereiche und die Großküche Formen an. Die Trockenbau- und Maurerarbeiten machen hier Tag für Tag enorme Fortschritte.

Für all die Ungeduldigen: Wer es kaum erwarten kann, das Stadion endlich fertig zu sehen, für den haben wir eine Empfehlung. Einen visuellen Eindruck vom neuen Schmuckkästchen im Jenaer Paradies nach dessen abgeschlossenen Neubau bietet diese 3D-Animation, die wir mit der freundlichen Unterstützung der Jenaer rooom AG hier zur Verfügung stellen können.

In der Folgezeit wird diese Animation weitere Anpassungen, Ergänzungen und noch tiefergehende Detailschärfen erfahren. Wir halten Euch auch hier auf dem Laufenden.

Bis dahin verweisen wir wie immer gern auf unsere Fotogalerie, mit der wir Euch viel Spaß wünschen.

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Baubesprechung 1. Oktober 2022

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der es auf der Großbaustelle zu Fuße der Kernberge mächtig voran ging.

Wer am Mittwochabend zum Regionalligaheimspiel gegen den FC Energie Cottbus im Stadion war, um seinem FCC die Daumen zu drücken, der wird es womöglich gleich gesehen haben: Auf der Rückseite der Nord-Ost-Ecke wurde mit der Montage der Unterkonstruktion für die Außenfassade und die Dachkonstruktion begonnen. Die Montage des Dachs lässt also nicht mehr lang auf sich warten und sollte innerhalb der nächsten zwei Wochen sichtbare Fortschritte machen.

Auch im Süden des Baufelds geht es gut voran. Zwischenzeitlich sind große Bereiche mit der Sauberkeitsschicht versehen – dem Vorboten der Bodenplatte, der wiederum bald die Fertigteilelemente folgen werden. Spätestens dann ist der Baufortschritt im Süden täglich greifbar. In die Höhe geht es auch mit dem Energiehaus, dessen erstes Obergeschoss nun aufgesetzt wird. Während oben die technische Infrastruktur für die Strom- und Medienversorgung aller Art für das gesamte Stadion geschaffen wird, werden zukünftig darunter die Auswärtsfans ihren Weg in den Gästeblock finden.

In der Osttribüne ist in etwa die Hälfte der Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses gegossen. Hierunter wird es zukünftig einen gewerblichen Mieter im Stadion geben, der sich schon jetzt auf den phantastischen Blick auf die Kernberge freuen darf.

Eine Etage tiefer befinden sich die zukünftigen Geschäftsstellen des Stadionbetreibers und des FC Carl Zeiss Jena – eingerahmt von deren etwa acht mal acht Meter großen Logen. Im Erdgeschoss nehmen die Kabinentrakte für unseren FCC und auch die Gäste sowie die Medienbereiche und die Großküche Formen an. Die Trockenbau- und Maurerarbeiten machen hier Tag für Tag enorme Fortschritte.

Für all die Ungeduldigen: Wer es kaum erwarten kann, das Stadion endlich fertig zu sehen, für den haben wir eine Empfehlung. Einen visuellen Eindruck vom neuen Schmuckkästchen im Jenaer Paradies nach dessen abgeschlossenen Neubau bietet diese 3D-Animation, die wir mit der freundlichen Unterstützung der Jenaer rooom AG hier zur Verfügung stellen können.

In der Folgezeit wird diese Animation weitere Anpassungen, Ergänzungen und noch tiefergehende Detailschärfen erfahren. Wir halten Euch auch hier auf dem Laufenden.

Bis dahin verweisen wir wie immer gern auf unsere Fotogalerie, mit der wir Euch viel Spaß wünschen.

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Baubesprechung 24. September 2022

Wir wollen uns bei der heutigen Baubesprechung mal auf das konzentrieren, was gerade im Inneren des Osttribünenbaus passiert und sich somit den Blicken der neugierigen Baustellenkiebitze größtenteils entzieht.

Während die Decke des vierten und damit letzten Obergeschosses gegossen wird, sind die des ersten und zweiten Obergeschosses längst ausgehärtet, so dass die dortigen Stützen zwischenzeitlich entnommen wurden und nun den Blick auf die Weite der Flächen zulassen.

Im Erdgeschoss der neuen Osttribüne geht es Schlag auf Schlag. Mit Blick nach oben sind an den Decken die Lüftungsanlagen zu sehen, die sich später hinter den verhängten Decken weitgehend verstecken werden.

Mittlerweile sind die Flächen der Großküche, die später an den Spieltagen und auch zu anderen Veranstaltungen das Stadion und deren Gäste versorgen wird, gut erkennbar. Das gilt auch für den zukünftigen Pressekonferenzraum sowie die Arbeitsräume für Fotografen und Journalisten der schreibenden Zunft und elektronischer Medien. Schiedsrichterzimmer, TV-Studio und Sanitäreinrichtungen sind bereits zu erahnen. Das gilt auch für die Mannschaftskabinen. Die des FCC wirkt besonders groß, was daran liegt, dass sich an diese direkt ein Fitnessbereich anschließen wird. Ebenso dazu gehören Trainer- und Betreuer- sowie Behandlungs- und Aufenthaltszimmer.

Der Einlass zur Kabine ist ein langer Gang, an dessen Anfang die Trainerkabine liegt. Ein Zuspätkommen zum Training, das unbemerkt bleibt, ist also ausgeschlossen. 😉

Die Gästemannschaft hat einen separaten Eingang auf der rechten Seite der Osttribüne. Wenn beide Teams ihre Kabinen Richtung Spielfeld verlassen, durchqueren sie die Mixedzone, in der nach Spielende Medienvertreter die Möglichkeit haben werden, Interviews zu führen. Zwischen Mixedzone und Pressekonferenzraum befindet sich auch eine kleine Teeküche, die eine Versorgung der Medienvertreter ermöglicht.

Die Großküche versorgt dann an den Spieltagen die bis zu 800 Gäste im ersten Obergeschoss im großen VIP-Raum des Ernst-Abbe-Sportfeldes und die bis zu 200 Logen-Gäste eine Etage darüber.

Gern greifen wir demnächst Eure Fragen zum Stadionneubau auf und werden diese dann gemeinsam mit EAS-Geschäftsführer Andreas Kuhn beantworten und diese dann als Video zur Verfügung stellen. In Kürze wird es auch hier auf der Website eine Stadionanimation geben, die uns auch mal einen Blick vom Spielfeld auf die Osttribüne erlaubt. Es bleibt also spannend.

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Baubesprechung 17. September 2022

Es ist Herbst geworden und nun deutlich kühler und feuchter. Aus einer staubigen Baustelle wurde an manchen Stellen eine Seenplatte, in der sich das imposante Gebäude spiegelt.

Osttribüne:

Im zukünftigen baulichen Herzstück des neuen Ernst-Abbe-Sportfelds sind die Fortschritte am sichtbarsten – außen wie innen. Während die Fugen der Tribünenstufen geschlossen wurden, um das Eindringen von Feuchtigkeit weitgehend zu vermeiden, wurden die Mauer- und Trockenbauarbeiten weiter vorangetrieben. Denn zwischenzeitlich ist im Erdgeschoss von der Weite des 80 Meter langen Bauwerks nichts mehr zu sehen. Überall sind nun Mauern, Trockenbauwände und Markierungen, die die Raumaufteilung erahnen oder gar schon haben entstehen lassen. Das gilt im Übrigen auch für die Jenaer Mannschaftskabine und die dazugehörigen Büro- und Funktionsräume sowie Duschen und Toiletten. Darüber hinaus sind die Fenster und auch ersten Türen bereits eingepasst.

Im ersten Obergeschoss sind nun alle Stützen entfernt worden, die die gegossene Decke hielten, so dass auch hier bald mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Die ersten Arbeiten an der Fenstergalerie hin zum Balkon des VIP-Bereiches sind bereits getan, und ins Obergeschoss verbrachte Mauerziegel deuten darauf hin, dass es nun auch hier in Kürze mit dem Innenausbau losgehen wird.

Das Dach des vierten und damit abschließenden Obergeschosses ist nun ebenfalls fast fertig gegossen, so dass der Fertigstellung des Rohbaus im Oktober nichts im Wege stehen sollte.

Nord-Ost-Ecke:

Ihr habt es sicher bemerkt: Beim Blick auf die nun mit Sitzschalen bestückte Nord-Ost-Ecke – deren Eröffnung ist noch für dieses Jahr geplant – fällt einem zwischen den Sitzplatzblöcken eine Art „Schlangenlinie“ auf. Diese ist nicht etwa gewollt oder gar ein bewusst freigelassener Treppenaufgang. Vielmehr entstand diese Lücke durch den Knick innerhalb der Kurve und die vorgegebenen Abstände beim Anbringen der Sitzschalen. Mal unabhängig davon, dass einem dies bei belegten Plätzen kaum oder gar nicht auffallen wird, gibt es Überlegungen, diesen kleinen Schönheitsfehler farblich zu korrigieren, in dem die freie Stelle in der jeweiligen Farbe der Sitzschalenreihe gestaltet wird.

Nordtribüne:

Auf dem Vorplatz der Nordtribüne wird am Nachwuchsgebäude weiter in der Tiefe gearbeitet, wo sich allerlei Versorgungsleitungen befinden. Die Kioske haben nun auch analoge Tafeln für die Auspreisungen der Speisen und Getränke erhalten, die aber als „vorläufig“ apostrophiert werden können. Hier wird bis zur Fertigstellung des gesamten Stadions über eine andere, digitale Lösung nachgedacht.

Südtribüne:

Mit Blick auf das südliche Baufeld erkennt man leicht, dass die Süd-West-Ecke noch „etwas hinterher“ ist, während es ansonsten fleißig voranging. Sobald Sauberkeitsschicht und dann Bodenplatte gegossen sind, wird es mit den großen Fertigteilen in die Höhe gehen. Das könnte bereits im Oktober der Fall sein.

Aber nun genug der Worte. Nachfolgend die aktuellen Foto-Eindrücke von der Baustelle.

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Baubesprechung 10. September 2022

Und wieder ist eine Woche ins Thüringer Land gegangen, in der sich auf der Großbaustelle Ernst-Abbe-Sportfeld wieder Vieles getan hat.

Nordtribüne

Bei der Nordtribüne, die seit Saisonbeginn zu großen Teil bereits genutzt und dabei auch immer beliebter wird – zuletzt haben nahezu 1.500 Zeiss-Fans in den Regionalligaheimspielen die Nordtribüne zu ihrer Heimat erklärt – hat sich nun auch in den Funktionsgebäuden den Club- und Stadtfarben angepasst. Das gilt auch für die Nord-Ost-Ecke, die binnen nur zweier Tage komplett bestuhlt wurde und dabei die Farbenlogik von Block F aufnimmt. Eure Reaktionen belegen es: so simpel und naheliegend die Farbkombination auch ist, so wunderbar klar und schön wirkt sie auf den Betrachter. Komplett nutzbar sein soll die Nord-Ost-Ecke, die dann weit auf die neue Osttribüne reicht, noch bis Ende dieses Jahres – also in absehbarer Zeit.

Bei der Gelegenheit: Ist Euch aufgefallen, dass die statische Werbung an den Mauerflächen in Blau ist? Und das ist kein Zufall. Auch hier soll das Blau von Club, Stadt und Stadion die Dominante bleiben.

Osttribüne:

Der Bau wächst mächtig, wovon sich am Freitagabend wieder knapp dreieinhalbtausend Stadionbesucher selbst ein Bild machen konnten. Aber er wächst nicht nur in die Höhe, wo nun die der Boden für das vierte und damit letzte Obergeschoss gegossen ist, sondern auch im Inneren. Die Funktionsräume im Erdgeschoss sind nahezu fertig gemauert, erste Türen und Fenster verarbeitet. Mit etwas Phantasie kann man sich nun schon vorstellen, welche infrastrukturelle Weiterentwicklung diese Räumlichkeiten speziell für die Mannschaft und das Trainer- und Betreuerteam darstellen werden.

Südtribüne

Der Eingangsbereich der Gästefans, den der Bogendurchlass unter dem zweistöckigen Energiehaus bilden wird, wächst langsam in die Höhe, während die Arbeiten in die Tiefe nun fast abgeschlossen sind, so dass nun bald mit der Sauberkeitsschicht und dann dem Gießen der Bodenplatte begonnen werden kann. Spätestens dann geht’s richtig voran – mit den großen Bauteilen, die die Südtribüne dann in die Höhe wachsen lassen.

Nun aber genug der Wort: Lassen wir die Bilder sprechen.

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Baubesprechung 3. September 2022

Nach einer Woche wollen wir wieder den Blick auf das Geschehen auf der Baustelle richten, wo sich im Grunde an den bereits letzte Woche beschriebenen Schwerpunkten wenig geändert hat.

Osttribüne:

Die Osttribüne wächst weiter in die Höhe, wie auch im Inneren fleißig gearbeitet wird. Die Decke des dritten Obergeschosses ist mittlerweile gegossen und damit der Boden für das Obergeschoss Nummer 4 bereitet. Hier sollen später Büro- und Gewerbeflächen entstehen. Wenn das Tempo weiter so vorangeht, steht im Oktober das Richtfest der Osttribüne an.  Bis zum Jahresende sollte dann auch die Nord-Ost-Ecke fertiggestellt und nutzbar sein – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum neuen Ernst-Abbe-Sportfeld.

In der Nord-Ost-Ecke stehen die Kioske kurz vor ihrer Vollendung und auch die Sanitäreinrichtungen sind im Grunde nahezu fertiggestellt.

Im Erdgeschoss der neuen Haupttribüne wird weiter fleißig gemauert und am Trockenbau gewerkelt, so dass es auch hier immer spannender wird, den Fortgang der Arbeiten in Augenschein zu nehmen.

Im ersten Obergeschoss, das zukünftig den großen Hospitality-Bereich für die Ehren- und VIP-Gäste beheimaten wird, wurde damit begonnen, die Fensterreihe am Balkonaustritt zu installieren. Und auch hier wird es in Kürze mit den Trockenbau- und Maurerarbeiten losgehen.

Südtribüne:

Hier geht  sowohl in der Süd-Ost-Ecke wie auch beim Energiehaus unvermindert voran, so dass es bald so weit sein wird, dass die großen Bauteile den Baufortschritt der Südtribüne dann auch sichtbar machen werden.

Nordtribüne:

Hier hat sich das eine oder andere im Außenbereich getan. So bekamen die Sanitäreinrichtungen und Versorgungsstände ihre blauen bzw. gelben Anstriche, was natürlich wunderbar mit dem Weiß der Membran der Außenfassade korrespondiert und richtig Klasse aussieht.

Darüber hinaus wurde auf dem Nordtribünenvorplatz der Untergrund für die Vereinzelungsanlagen (Einlass-Drehkreuze), die ja momentan noch provisorischer Natur sind, vorbereitet.

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Und wieder sind wir sieben Tage älter geworden – und ist die Baustelle im Ernst-Abbe-Sportfeld weiter in die Höhe gewachsen

Das gilt übrigens auch für den vor Wochen neu angesäten Rasen des neuen Trainingsplatzes auf der Jahnwiese, der nun schon die ersten Grasmahden (schreibt man tatsächlich so) hinter sich und eine begrenzende Zaunanlage um sich hat.

Südtribüne:

Während auf dem Vorplatz der Nordtribüne ein neuer Graben für die Fernwärmeleitung gebaggert wurde, wurde im Süden fleißig gebohrt, um die Pfahlgründungen in den Boden zu bekommen. Da gab es ja durch die unliebsamen Fundstücke in der Tiefe einige Verzögerungen. Hingegen ist man im Bereich der Süd-Ost-Ecke bereits um einiges weiter, was man sehr gut an den Kubaturen und langsam in die Höhe wachsenden Mauern bestens erkennen kann.

Ebenfalls sichtbare Fortschritte macht der Bau des Energiehauses, dessen Ausmaße – nun wo beide „Säulen“ des einem Torbogen ähnlichen Konstrukts stehen – mehr und mehr zu erahnen sind.

Insgesamt wird es in Kürze bald deutlich in die Höhe gehen, was den optischen Baufortschritt im Süden deutlich beschleunigen wird.

Nordtribüne:

Hier gleichen sich – naturgemäß – die Beschreibungen des Baufortschritts und der aktuellen Tätigkeiten im und am Baukörper. Im Erdgeschoss schreiten die Maurer- und Trockenarbeiten voran, die somit mehr und mehr die Raumaufteilung in diesem Sozial- und Sanitärtrakt für den FCC, die Gastmannschaft und auch die „Großküche“ erahnen lassen, die zukünftig täglich mehrere Tausend Portionen warmen Essens produzieren wird.

Die oberen Etagen werden nun sukzessive von den Trägern befreit, die die gegossenen Decken und deren Verschalungen gestützt haben, so dass die Weiten der 80 Meter langen Flächen immer eindrucksvoller zu überblicken sind.

Die Stützen werden nun auf dem 3. Obergeschoss benötigt, wo das Verlegen des Eisens zur Vorbereitung der Betonage der Decke (bzw. Bodens des 4. und letzten Obergeschosses) deutlich vorangegangen ist.

Aber lassen wir Bilder sprechen:

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Baubesprechung 20. August 2022

Und wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der auf unserer Großbaustelle das zukünftige Ernst-Abbe-Sportfeld weiter Formen annimmt. Das gilt besonders für die Bereiche im Osten und Süden. Aber der Reihe nach.

Osttribüne und Nord-Ost-Ecke

Während im Erdgeschoss der Osttribüne die Maurer- und Trockenbauarbeiten voranschreiten und somit auch die zukünftigen Funktionsräume des FC Carl Zeiss Jena langsam aber sicher sichtbar werden, gingen in der Nord-Ost-Ecke die Ausbauarbeiten an den Versorgungsständen und Sanitäreinrichtungen voran. Direkt darüber wurde eine Decke eingezogen, bei der sich vielleicht manche von Euch fragen, wozu diese denn dienen soll. Dort werden später – versteckt von der Membran der Außenfassade – die technischen Anlagen für Klima und Belüftung untergebracht sein.

Darüber hinaus wächst die Osttribüne weiter in die Höhe. Nach dem Setzen der Pfeiler wurde nun mit dem Eisenlegen zur Vorbereitung der Betonage der Decke des 3. Obergeschosses bzw. Bodens des 4. Obergeschosses begonnen. Das 3. Obergeschoss, das zukünftig neben den beiden Großraum-Logen für FCC und EAS deren Geschäftsstellen beheimaten wird, hat bereits die Fenstergalerie erhalten, die auch die Positionierung der zukünftigen Räumlichkeiten besser erahnen lässt. Ganz links auf dieser Höhe ist eine Tür zu erkennen, von der zukünftig die Medienvertreter auf den Pressebalkon zu den Presseplätzen gelangen.

Südtribüne

Wie Ihr wisst, haben die unliebsamen Fundstücke in der Tiefe des Areals im Süden für erhebliche Kopfschmerzen gesorgt, die letztlich in diesem Bereich eine Verzögerung von etwa zwei Monaten nach sich zogen. Aber nun sind die Fundamente entweder geborgen bzw. können so „umschifft“ werden, dass die Bohrpfahlgründungen nun auch in der Süd-West-Ecke beginnen konnten.

Deutlich weiter ist man da bereits im Süd-Osten, wo die Tiefbauarbeiten für die Ecke zwischen Ost- und Südtribüne immer weiter ihrer Fertigstellung entgegengehen.

Sichtlich vorwärts geht es auch beim Energiehaus im Süden, durch dessen Torbogen zukünftig die Gästefans in ihren Tribünen-Block gehen werden.

Nachwuchsgebäude

Ebenfalls deutliche Fortschritte sind beim Rückbau im altehrwürdigen Nachwuchsgebäude sichtbar, wo neben Kabinen und Sanitäreinrichtungen zukünftig auch Fanshop, Ticketcenter sowie Platz für ein Vereinsmuseum entstehen sollen.

Doch genug geschrieben. Lassen wir Bilder sprechen.

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Baubesprechung 13. August 2022

Und wieder liegt eine hochsommerliche Woche hinter uns und damit auch den Bauarbeitern auf unserer Großbaustelle. Doch ungeachtet der Herausforderungen, die Hitze und Staub mit sich bringen, wurde auch in den vergangenen Tagen wieder jede Menge geleistet. Dabei entzieht sich der Baufortschritt oftmals den Blicken des interessierten Betrachters, da sich dieser vor allen Dingen auf die Bereiche unter der Erde oder innerhalb des Osttribünen-Rohbaus vollzieht – aber eben nicht nur.

Jahnwiese:

Der Rasen auf der vor ein paar Wochen angesäten Jahnwiese, die zukünftig Heimat eines weiteren Trainingsplatzes des FCC sein wird, ist sattgrün in die Höhe gewachsen, was auch für die Zaunanlage an der Stadionumfahrung gilt. Hier dauert es also nicht mehr lang, bis erstmals der Ball rollt.

Nordtribüne:

Hier fokussieren sich die Arbeiten auf die Nord-Ost-Ecke. Die dortigen Versorgungsstände nähern sich Stück für Stück ihrer Fertigstellung. Apropos: Wenn alles klappt, wir die komplette Nordkurve inklusive Nord-Ost-Ecke noch in diesem Herbst ihre Erstbenutzung erleben.

Der Nordtribünenvorplatz wird in der Tiefe weiter bearbeitet, wo jede Menge Medien zusammenkommen. Dabei ist die Schicht unmittelbar am Nordtribünenaufgang bereits die endgültige Straßendecke, während die Asphaltschicht, die aktuell als Einlass-Fläche genutzt wird, noch provisorischer Natur ist.

Osttribüne:

Das imposante Bauwerk wächst in die Höhe und erhält im Erdgeschoss seines Bauches mehr und mehr Struktur. Nachdem die Räumlichkeiten der Polizeistation gemauert wurden, sind nun die Vorarbeiten für den Trockenbau in vollem Gange, so dass die einzelnen Bereiche des Funktionsbereiches des FC Carl Zeiss Jena mehr und mehr zu erahnen sind.

Darüber hinaus wird die Decke des 2. Obergeschosses, das zukünftig die Logen overhalb des VIP-Bereiches beherbergen wird, gegossen. Hier wird dann zukünftig der „Presse-Balkon“ eingehängt werden – eingerahmt von den Logen des Stadionbetreibers und des FC Carl Zeiss Jena.

Südtribüne:

Am sichtbarsten voran geht es in der Südost-Ecke und beim Bau des Energie-Hauses, das zukünftig wie eine Art Torbogen den Einlass für die Gästefans bilden wird. Während sich dann „oben in der Brücke“ das Energiehaus befinden wird, trägt auf einer Seite das darunterliegende Kassenhaus die Konstruktion. Letzteres ist nun im Rohbaus schon nahezu fertig.

Fertig sind wir nun auch mit diesen Zeilen. Zeit für Bilder!

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Baubesprechung 7. August 2022

Liebe Leser der Baubesprechung, die normalerweise immer am Samstagmorgen veröffentlicht wird und für Viele von Euch fast schon zur Frühstückslektüre gehört, gestern ist Folgendes passiert: Stellt Euch vor, Ihr baut Euch eine schöne Domino-Strecke. Und kurz bevor Ihr damit fertig seid, reißt Ihr mit Eurem Allerwertesten einen Stein um und bringt alles zum Purzeln. So ähnlich fühlt es sich an, wenn man am Abend eine Baubesprechung schreibt, um am Morgen festzustellen, dass man beim Text offenbar nicht auf „Speichern“ gedrückt hat. Sollte nicht passieren. Passiert aber. Deshalb heute und ausnahmsweise mal als BamS – als Baubesprechung am Sonntag.

Eine Woche ist es nun her, dass 6.100 Fans das Ernst-Abbe-Sportfeld zum DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu einem Hexenkessel machten und damit erahnen ließen, was wohl erst nach Fertigstellung für ein tolles Stadion auf uns alle wartet. Wir möchten das gern zum Anlass nehmen, um den Besuchern des DFB-Pokal-Spiels herzlich zu danken. Vieles hat prima geklappt, und das, was es noch anzupassen oder zu verbessern gilt, habt Ihr uns in vielen persönlichen und elektronischen Nachrichten wissen lassen. Manches davon – wie zum Beispiel das monierte Fehlen von Spiegeln auf den Toiletten in der Nordtribüne – wird sich schnell realisieren lassen bzw. ist ohnehin geplant. Andere Dinge müssen noch aufgenommen und bewertet werden. Und sicher wird auch nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen können. Aber Fakt ist: Die erste (Teil)Nutzung der neuen Nordtribüne, die Atmosphäre, die tollen Bilder und Euer Feedback lassen uns zum Schluss kommen, dass diese Teil-Premiere eine gelungene war. Dafür im Namen aller, die hier mitwirken, ein ganz großes DANKE!

Während in den letzten zwei Wochen die Arbeiten an der Nordtribüne im Fokus standen, gehen natürlich die Arbeiten an der Osttribüne und im Süden des Baufeldes unvermindert weiter.

Osttribüne:

Die Tribüne wächst in die Höhe, so dass auf der gegossenen Decke des 2. Obergeschosses, in dem sich zukünftig der Logenbereich befinden wird, die darauf gesetzten Pfeiler bereits das 3. OG ankündigen. Darüber hinaus sind an der Vorderseite der Osttribüne – gut auf der Baustellen-Livecam zu erkennen – Gerüste gestellt worden, um den Einbau des sogenannten „Pressebalkons“ vorzubereiten, der zwischen den beiden Logen im 3. Obergeschoss von FCC und Stadionbetreiber zukünftig die Pressetribüne beherbergen soll.

Aber auch im Tribüneninneren wird weiter fleißig gemauert, so dass die Räumlichkeiten der Polizeistation und auch der Funktionsbereiche des FCC langsam Kontur annehmen.

Südtribüne:

Hier wird vor allen Dingen in der Süd-Ost-Ecke der Fortschritt, der sich noch weitgehend in der Tiefe abstielt, Stück für Stück sichtbar. So künden Fundamente und Mauern von der Kubatur, die sich zukünftig an den 80 Meter langen Osttribünenbau anschließen und die Ecke zur Südtribüne bilden wird.

Übrigens: Die eingesäte Jahnwiese wächst dank der Bewässerung und der Expertise unserer Rasenflüsterer unvermindert in die Höhe. Hier wird bald der FCC seine ersten Trainingseinheiten absolvieren können.

Nun aber genug geschrieben und schnell auf „Speichern“ gedrückt. Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende. Bis nächsten Samstag.

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Pokal-Sonderausgabe der Baubesprechung 30. Juli 2022

Die letzten Tage verflogen förmlich. Und dennoch kann am Ende dieser DFB-Pokalspiel-Vorbereitungswoche festgestellt werden: Wir haben es geschafft!

Danke an unsere Greenkeeper, die Bauleute in allen Gewerken, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom FCC, der EAS Betriebsgesellschaft und den fleißigen Helfern der Jenaer Ultras. DANKE!

Wir wollen heute die Baubesprechung vor dem Hintergrund des DFB-Pokalspiels angehen, damit Ihr wisst, was auch organisatorisch auf Euch zukommt:

Der Einlass

erfolgt für die Heimzuschauer ausschließlich über den Haupteingang an der Schnellstraße (Stadtrodaer Straße).

Die Stadion-Allee führt Euch vorbei am provisorischen, blaugelben Kassenhäuschen (das demnächst noch etwas Weiß erhalten soll) direkt auf den Nordtribünen-Vorplatz. Der Weg dorthin ist abgegrenzt durch provisorische Zaunanlagen.

Auf dem Nordtribünenvorplatz findet Ihr dann auf der linken Seite die temporäre Einlasssituation für die Stehplätze der Nordtribüne (Blöcke G und H).

Inhaber einer Karte für den Nordtribünen-Sitzplatzbereich (Block F) und für die alte Haupttribüne (Westtribüne) nutzen den Eingang an der Nord-West-Ecke. Von dort gelangt man sowohl zu Block F als auch auf den Vorplatz der Westtribüne.

Catering

Neben den Zaunanlagen, einem Fangnetz vor der Nordtribüne, den Rasenarbeiten, letzten Maßnahmen in den Sanitärbereichen, der Flutlichtgestellung etc. wurde auch intensiv an den Versorgungsständen in der Nordtribüne gearbeitet. Dies erleben wie die Nordtribüne gegen Wolfsburg eine Teileröffnung, da zumindest die Zapfanlagen eingeweiht werden. Also: Getränke an den neuen Ständen – die Bratwurst gibt es vom Rost auf den mobilen Ständen vor der Nordtribüne – und auch Westtribüne.

Achtung: Ihr könnt alle Getränke bargeldlos bezahlen – mit allen gängigen Systemen und Karten.

Tickets

Das Spiel ist ausverkauft. Die Tageskassen bleiben geschlossen. Aber am mobilen Kassenhaus an der Stadion-Allee wird eine Kollegin vor Ort sein, um etwaige Fragen zu beantworten oder für bestimmte Hinterlegungen.

Parken

Lasst, wenn Ihr könnt, das Auto stehen und nutzt die P+R-Möglichkeiten in Jena. An der Sparkassen-Arena und am Burgau-Park könnt Ihr kostenfrei parken und dann mit der Bahn zum Stadion fahren. Die Eintrittskarte zum Spiel gilt auch für den ÖPNV/VMT.

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Baubesprechung 23. Juli 2022

Eine intensive Woche liegt hinter uns, die neben dem Termindruck des nahenden DFB-Pokal-Spiels gegen den VfL Wolfsburg am 30. Juli noch mit enormen Temperaturen und zeitweiligen Stromausfällen zusätzliche Herausforderungen parat hielt.

Während der angesäte Rasen des neuen Trainingsplatzes auf der Jahnwiese unter steter Beregnung ruhig in die Höhe wächst, geht es im direkten Umfeld der Jahnwiese weitaus hektischer zu.

Nordtribüne

Dreh- und Angelpunkt der Arbeiten ist natürlich die Nordtribüne, die am 30. Juli erstmals (teil)genutzt werden soll und somit im Zentrum des wuseligen Baugeschehens auf dem Areal des Ernst-Abbe-Sportfelds steht.

Noch wird der Untergrund des Nordtribünen-Vorplatzes vorbereitet, um diesen dann in der kommenden Woche komplett zu asphaltieren. Die Membran der Stadionhülle ist im Norden fast komplett montiert und gibt der Nordseite des Ernst-Abbe-Sportfeldes bereits ihr unverwechselbares Gesicht.

Fieberhaft wurde daran gearbeitet, alles dafür vorzubereiten, um dann in der kommenden Woche die zunächst provisorische Zaunanlagen und den Einlass vor der Nordtribüne zu vollenden. Darüber hinaus geht es noch um eine Fülle von Kleinigkeiten, deren Summe jedoch in der verbleibenden Woche noch für genug Schweißperlen sorgen wird. Das fängt bei den Seifenspendern und Handtuchhaltern an und hört beim Fixieren der mehr als 300 Kilogramm schweren Wellenbrechern auf der Nordtribüne längst nicht auf. Auch müssen die Zaunanlage zum Spielfeld noch geschlossen und die Fluchttore sowie Treppen installiert werden.

Zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg, wenn dann erstmal die Nordtribüne zumindest zu einem großen teil nutzbar sein wird, werden natürlich noch einige Dinge auf ihre Vollendung warten, wozu auch die digitalen Wegeleitsysteme und Kiosk-Anzeigen gehören werden. Hier wird man sich – oldschool -analoger Varianten behelfen, die ganz sicher auch ihren Dienst tun werden.

Auf jeden Fall in Betrieb gehen die Kioske in der Nordtribüne, die in dieser Woche ihre Schankanlagen erhalten haben. Hierbei handelt es sich um Spezialanfertigungen, die auf einen höheren Bierdurchsatz im dreistelligen Literbereich pro Stunde ausgelegt sind. Gegen Wolfsburg wird es an den Kiosken zunächst ausschließlich Getränke geben, während die kulinarische Verpflegung durch mobile Stände auf dem Nordtribünenvorplatz abgesichert wird.

Südtribüne

Hier gehen die Arbeiten in der Tiefe unvermindert weiter. Während in der Süd-Ost-Ecke die Fundamente in der Tiefe komplett geborgen werden konnten, bereitet der Süd-Westen mit nicht in Plänen verzeichneten Versorgungsleitungen noch immer Sorgen. So muss noch eine Trinkwasserleitung verlegt werden, nachdem zuvor schon Fundamente in der Tiefe Kopfschmerzen verursachten. Deshalb ruhen hier auch vorerst die Bohrarbeiten.

Westtribüne

Auf der alten Haupttribüne wurden die ersten Reinigungsarbeiten erledigt, die in der kommenden Woche fortgeführt werden sollen. Zwischenzeitlich fast komplett abgebaut ist das längst in die Jahre gekommene VIP-Zelt vor der West-Tribüne, so dass nun nach mehr als 15 Jahren wieder der Blick auf die Haupttribüne frei ist und der Haupttribünenvorplatz ungewohnt riesig wirkt. Der Block A, temporärer Gästeblock während des Umbaus, wurde komplett von Sitzen befreit und ein Fangnetz installiert.

Osttribüne

Das neue Herzstück wächst weiter in die Höhe, während im Erdgeschoss die Maurerarbeiten voranschreiten. Insbesondere die Polizeistation in der Osttribüne nimmt mehr und mehr Konturen an, während Treppenhäuser, Fahrstuhlschächte und Wände weiter in die Höhe wachsen.

Web-Cams

Ihr habt es natürlich gemerkt, dass die Web-Cams auf unserer Website aktuell keine oder keine guten Bilder liefern. Das bedauern wir sehr und möchten Euch hier auch um Entschuldigung bzw. Verständnis bitten. Zum einen haben uns die Stromausfälle zum Ende dieser Woche hierbei einen Bärendienst erwiesen und zum anderen wurde beim Installieren des Fangnetzes im Block A die Cam mit Blick auf die Südtribüne verrückt.

Wir werden uns der Sache in der kommenden Woche annehmen, bitten aber um Verständnis, dass das Korrigieren von Blickwinkeln der Cams leider nicht ganz so schnell und einfach umsetzbar ist, wie wir es uns selbst wünschen würden. Die Kameras hängen direkt unter dem Haupttribünendach und damit so hoch, dass neben einer schwindelfreien Person, die diese geraderückt vor allen Dingen das entsprechende Gerät wie eine Hebebühne benötigt wird, um an die Kameras zu gelangen. Aber wir kümmern uns darum. Versprochen.

Nun aber genug geschrieben. Zeit, Bilder sprechen zu lassen in unserer kleinen Galerie.

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Baubesprechung 16. Juli 2022

Eine intensive Arbeitswoche ist vorüber. Und selten waren die Ergebnisse sichtbarer als zu dieser Baubesprechung. Es vergeht nahezu kein Tag, in dem die Baufortschritte nicht offensichtlich zu Tage treten. Das gilt natürlich insbesondere für die Nordtribüne, deren erstmalige Nutzung in zwei Wochen zum DFB-Pokal-Spiel des FCC gegen den VfL Wolfsburg bereits deutliche Schatten vorauswirft, weshalb wir uns auch heute auf diesen Bereich konzentrieren wollen.

Nordtribüne

Es ist keine Floskel, wenn wir schreiben: an allen Ecken und Enden geht’s voran. Das gilt natürlich insbesondere für die Nord-Ost-Ecke, die zu Beginn dieser Woche nun komplett geschlossen wurde, so dass sich unser Ernst-Abbe-Sportfeld wie das neoklassizistische Rund des Athener Olympiastadions von 1896 in die Landschaft schmiegt.

Der 2,20 m hohe Zaun als Trennung zum Innenraum ist in weiten Teilen bereits gesetzt, was auch für die Blockbegrenzungen gilt. Darüber hinaus werden die hunderte Kilo schweren Wellenbrecher montiert.

Und auch unsere Greenkeeper kamen im Stadioninneren zu Einsatz, wo fleißig am Rasen gearbeitet und Richtung Nordtribüne neu verlegt wurde. Die oft besprochene Zentrierung des Spielfeldes geht damit aber noch nicht einher. Das geschieht erst am Ende aller Baumaßnahmen im nächsten Jahr.

Auch wurde der Tribünenvorplatz weiter bearbeitet und Teile der Großfläche mit Asphalt versehen, Geländer angebracht, Bordsteine gesetzt, die Rollstuhlrampe fertiggestellt. Und auch die Fassade nimmt Formen an. Im Bereich der Nord-West-Ecke wurden weitere Bahnen der neuen Membran montiert, so dass nun auch die äußere Optik des neuen Schmuckkästchens immer greifbarer wird.

Beobachtern fiel übrigens ein minimaler Farbunterschied der Membran-Bahnen auf. Dieser hängt mit dem Baustellenstaub zusammen, der sich auf die bereits länger hängenden Stoffbahnen gesetzt hat und spätestens mit dem nächsten kräftigen Regen weggespült sein sollte.

Parallel wächst der neu eingesäte Rasenplatz auf der Jahnwiese in die Höhe – was auch für die Osttribüne gilt, wo bereits am dritten der insgesamt vier Obergeschosse gearbeitet wird.

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Baubesprechung 9. Juli 2022

Baubesprechung! Eine Woche ist wieder rum – und in der ist wirklich viel passiert. Selten war der Baufortschritt auf der Baustelle unseres Ernst-Abbe-Sportfelds so sichtbar wie in den vergangenen Tagen. Aber der Reihe nach.

Während der angesäte neue Rasenplatz auf der Jahnwiese, der vor zwei Wochen noch eine Erdwüste war, langsam beginnt, erstes Grün zu zeigen, wurden auch anderswo weitere Fortschritte des Stadionbaus sichtbar.

Die Arbeiten im Süden wie auch an der neuen Osttribüne, in deren Erdgeschoss erste Maurerarbeiten des Innenausbaus beendet wurden und weiter fleißig in die Höhe gebaut wird, gehen unvermindert weiter, wobei wir uns in der heutigen Baubesprechung vor allem auf den Norden konzentrieren wollen, wo sich wirklich jede Menge getan hat.

Nordtribüne

Wer sich die Bilder der letzten Baubesprechung angeschaut hat, dem kamen womöglich leichte Zweifel, ob die Nordtribüne zum Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg tatsächlich erstmals nutzbar sein könnte. Auf dem Tribünenvorplatz tat sich noch eine große Baustelle auf, in der es im Tiefbaubereich noch jede Menge zu tun gab. Zwischenzeitlich wurde eine erster Bereich zwischen Nordtribüne und der zukünftigen Vereinzelungsanlange (Einlass, Drehkreuze etc.) asphaltiert. Auch sind die Geländer im Bereich des Treppenaufgangs zur Nordtribüne angebracht. Und auch die dunklen Rollläden an den Fenstern der Versorgungsstände künden vom Baufortschritt.

Aber auch im Stadioninneren hat sich auf der Nordtribüne viel getan. So sind nun endlich die Wellenbrecher angekommen, die nun in den kommenden Tagen und Wochen an Ort und Stelle verbracht und montiert werden. Bei dieser schweißtreibenden Arbeit helfen – wie auch schon in anderen Bereichen – die Fans der Südkurve, die ihr Versprechen, sich mit Arbeitsstunden am Projekt tatkräftig einzubringen, bemerkenswert einlösen.

Vor der Nordtribüne ist der Bereich hin zum Rasen weitgehend vorbereitet. Die Regenrinne ist gesetzt, die vorbereitenden Maßnahmen für die Installation des Zaunes sind im vollen Gange, so dass es auch hier sicher in Kürze sichtbar vorangehen wird.

Der sichtbarste Fortschritt entstand in dieser Woche eindeutig in der Nord-Ost-Ecke, die nun nahezu komplett geschlossen und mit Tribünenstufen versehen wurde. Der letzte Bereich zwischen Ecke und Nordtribüne soll zu Beginn der neuen Woche  „verheiratet“ werden.

Aber nun genug geschrieben. Freut Euch auf die Bilder.

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Baubesprechung 2. Juli 2022

Eine Woche irgendwo zwischen Starkregen und Hochsommer liegt hinter uns. Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus und die Arbeiten in allen Bereichen unserer Großbaustelle gehen unvermindert und mit Hochdruck weiter.

Nordtribüne

Das Problem der defekten Fernwärmeleitung wurde gelöst, die Havarie behoben, so dass die Decke nun geschlossen und alles vorbereitet werden kann für die Gestaltung des Nordtribünenvorplatzes. Die Arbeiten in den sanitären Einrichtungen im Tribüneninneren nähern sich ihrer Vollendung, während die Imbiss-Stationen nun auf die technische Ausstattung warten, an die es in den nächsten Wochen gehen wird.

Auf den Traversen des Blocks F, also dem Sitzplatzbereich auf der Nordtribüne, wurden von einer Jenaer Firma an den Seiten Brüstungen als Absturzsicherungen montiert.  Die gleiche Firma wird auch im provisorischen Gästebereich des Blocks A nach Demontage der Sitzschalen für Absturzsicherungen sorgen, so dass der Block trotz seiner Steilheit in der Umbauphase als Stehplatzbereich genutzt werden kann.

Im Stadioninneren wurde die Abwasserrinne an der inneren Tribünenbegrenzung fertiggestellt und der Boden von dort bis zum Beginn der Traversen zugeschüttet und verdichtet. Auch hier geht es also sichtlich voran mit dem großen Ziel, die Nordtribüne zum DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu großen Teilen (Blöcke F, G, H) erstmals nutzbar machen zu können.

Osttribüne

Hier geht es im Inneren im Erdgeschoss voran, wo mit dem Bauen der Mauer unter den Treppenstufen, auf denen die Sitzplätze montiert werden, begonnen wurde. Ebenso klettern die Treppenhäuser in die Höhe und die Arbeiten am 2. Obergeschoss, das später die Logen oberhalb des großen VIP-Bereiches aufnehmen wird, gehen unvermindert weiter.

Südtribüne

Die Probleme in der Erde, verursacht durch die Fundamente in den Ecken, wurden zu einem großen Teil gelöst – vielleicht sogar ganz. So konnte zum einen das Fundament in der Tiefe der Südostecke gehoben werden, so dass dort mit den Bohrpfahlgründungen fortgefahren werden kann. Im Südwesten konnte immerhin ein Großteil des Fundaments beseitigt werden. Zu Beginn der kommenden Woche wird man dann auch hier mit den Bohrpfahlgründungen weitermachen und sehen, ob womöglich das Problem durch die Teilbeseitigung des Fundaments in Gänze behoben werden konnte.

Jahnwiese

Für den neuen Rasenplatz auf der Jahnwiese wurden die Arbeiten an der Bewässerungsanlage abgeschlossen, die auch bereits fleißig genutzt wird – sicheres Indiz dafür, dass der Rasen nun auch bereits angesät wurde. Im Umfeld des neu entstehenden Trainingsplatzes wurden die Vorarbeiten für die noch zu errichtende Zaunanlage beendet.

Ein Hinweis in eigener Sache: Ihr habt es sicher gemerkt, dass ab und an auch mal die Live-Cams von unserer Baustelle nur dunkle Bildschirme zeigen. Wo gearbeitet wird, passieren manchmal auch Dinge wie durchtrennte Leitungen oder kurze Stromausfälle, die manchmal solche Ausfälle zur Folge haben. Wir sind hier aber dran, das möglichst schnell zu lösen und bitten um Euer Verständnis.

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Baubesprechung 25. Juni 2022

Eine hochsommerliche Woche liegt hinter uns, die den Arbeitern auf dem Baugelände des Ernst-Abbe-Sportfeld viel abverlangten.

Nordtribüne:

Hier fokussieren sich die Arbeiten vor allen Dingen auf den Bereich des Vorplatzes zwischen Nordtribüne und T-Gebäude (Glockenturm).  Die alte Asphaltdecke wurde längst abgetragen und nun gehen die vorbereitenden Arbeiten in der Tiefe weiter. Doch bevor es mit dem Auftragen der neuen Deckschicht zum finalen Feinschliff des Tribünenvorplatzes kommen kann, ist noch jede Menge Arbeit zu leisten. Dabei stoßen die Arbeiter immer mal wieder auf neue Hindernisse wie zum Beispiel eine defekte Fernwäremeleitung oder alte Fundamentreste, die jedoch ohne Weiteres überwunden werden. Während direkt vor der Nordtribüne im Stadioninneren die Vorbereitungen für die innere Einzäunung vorangehen.

Südtribüne:

Die Bohrpfahlgründungen sind ein gewaltiges Stück vorangekommen, so dass nun die Borpfähle abgestemmt werden können. Besonders sichtbar ist der Baufortschritt in der Tiefe beim Energiehaus hinter der Südtribüne. Dieses wird die Form eines Tores haben, durch dessen etwa 15 Meter breite Öffnung zukünftig die Gästefans zum Gästebereich gehen werden. Die ersten Sauberkeitsschichten in Vorbereitung des Gießens der Bodenplatten wurden bereits fertiggestellt.

Problematisch ist nun „nur“ noch ein tiefliegendes, sehr hartnäckiges Fundament in der Südwestecke. Dieses liegt dort, wo eben auch Bohrpfähle gegründet werden sollen. Sollte dies dort nicht gehen, müsste entsprechend umgeplant werden, um die Bohrpfähle andernorts in den Boden zu bekommen und die statischen Anforderungen zu erfüllen.

Osttribüne:

Während direkt vor der Osttribüne weiter an den Kabelschächten gearbeitet wird, die am Spielfeldrand liegen, beginnen im Erdgeschoss des Tribüneninneren die ersten Arbeiten. Im Bereich direkt unter den Blockstufen wird mit den Maurerarbeiten begonnen, so dass die ersten Wände unter der Tribüne beginnen, Form anzunehmen.

Darüber hinaus verschwinden im Erdgeschoss mehr und mehr der Stützen, so dass die Weite des 90 Meter langen Baus immer imposanter wird. Aber auch in der Höhe geht es voran, wo nun die ersten Pfeiler, die zukünftig das dritte der insgesamt vier Obergeschosse tragen sollen, gesetzt wurden.

Jahnwiese:

Die Arbeiten am neuen Trainingsplatz gehen fleißig weiter. Die Be- und Entwässerung wurde fertiggestellt, die Beregnungsanlage und die Fundamente für die neue Zaunanlage ebenso. Zwischenzeitlich wurde Mutterboden auf das zukünftige Spielfeld verbracht, der nun bald eingesät wird.

Nachfolgend ein paar Eindrücke von der Stadion-Baustelle in unserer Bildergalerie.

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Baubesprechung 18. Juni 2022

Eine Woche ist wieder vergangenen – Zeit für unsere Baubesprechung.

Nordtribüne:

Auch wenn die Arbeiten innerhalb des Tribünenkorpus‘ beim Ausbau der Sanitär- und Kioskanlagen weiter vorangehen und speziell in den Toiletten mittlerweile nur noch Kleinigkeiten bei der Elektroinstallation fehlen, so wird im Moment vor allen Dingen vor und hinter der Tribüne gearbeitet.

Der riesige Tribünenvorplatz wird vorbereitet für die Außenanlagen wie Zäune, Kassen und Vereinzelungsanlagen. Letztere kommen nicht aus dem Schulgarten, sondern gemeint sind die Einlassbereiche, die die FCC-Fans zum Beispiel als Drehkreuze kennen. Doch bevor all diese Dinge an ihren Platz kommen, muss der Untergrund entsprechend vorbereitet sein. Dieser Aufgabe nehmen sich die Firmen aktuell sehr tiefgehend an und beackern fleißig den Untergrund, der mit einer defekten Fernwärmeleitung mal wieder eine unliebsame, aber schnell behobene, Überraschung parathielt.

Der Nordtribünenbereich vor den Traversen im Stadioninneren ist nun nahezu komplett zugeschüttet, nachdem dort mehrere mannshohe Versorgungskästen eingebracht wurden, die Technikern später ermöglichen sollen, etwaige Störungen an den verschiedenen Medien vergleichsweise bequem bewerkstelligen zu können.

Osttribüne:

Drei Kräne sind sichtbare Zeugnisse des Tempos, mit dem die Bauarbeiten vorangetrieben werden. Die imposante Osttribüne wächst weiter in die Höhe und auch Tiefe. Mittlerweile ist die Decke des 1. Obergeschosses gegossen, so dass man beim Beschreiten dieses Bereiches schon ein erstes Gefühl für die im 2. OG entstehenden Bereiche erhält. Hier werden sich zukünftig die Logen und ein gemeinsamer Lounge-Bereiche befinden – direkt über dem großen VIP-Bereich im 1. OG – von dem man in Richtung Schnellstraße durch eine riesige Glasfassade noch einen Blick auf die Kernberge wird erhaschen können.

Südtribüne:

Zum Wochenbeginn hatten die Arbeiten zum Entfernen der unliebsamen Fundstücke in der Tiefe begonnen. Wie Ihr wisst, haben im Baufeld der Südtribüne Fundamente der alten Flutlichtanlage aus dem Jahr 1974 und auch unbekannte Fundamente der alten Haupttribüne aus dem Jahr 1924 die Arbeiten etwas verzögert. Alle diese Arbeiten sollten dann bis Anfang nächster Woche Dienstag erledigt sein. Dann muss das Baufeld wieder hergerichtet und auch neu verdichtet werden. Auch müssen die Kampfmittelsondierer nochmals anrücken und die Positionen der Bohrpfähle neu ein gemessen werden.

Nachfolgend ein paar Eindrücke von der Stadion-Baustelle in unserer Bildergalerie.

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